Entwicklung eines portablen 3D Messgeräts

In Rahmen dieses ZIM-Projektes wird ein portables optisches 3D-Messsystem entwickelt, welches durch den Einsatz von single-shot-Hyperspektralabbildung über die topographischen Informationen hinaus dieselbe Detektorfläche zur Aufnahme von spektroskopischen Daten ermöglicht. Die Hochschule Reutlingen leistet einen wesentlichen Beitrag, und untersucht die messtechnische Machbarkeit eines chemometrischen Modells an industriell relevanten Proben, nämlich mit Titannitrid beschichtete Bohrköpfe. An diese werden in der Anwendung stetig höhere technische Anforderungen gestellt, die Lebensdauer dieser unter extremen Bedingungen verwendeten Verschleißware soll verbessert, der Ausfall durch Austausch reduziert werden. Oft reicht es nicht mehr aus, nur die Topographie der Oberfläche zu kennen. Insbesondere der chemische Zustand der Oberfläche spielt eine immer entscheidendere Rolle. Dabei spielen die Homogenität und Qualität der Beschichtungen entscheidend zur Langlebigkeit der Bohrköpfe bei. Das angestrebte 3D-Messystem gibt dabei eine enorme Menge an spektralen Daten aus, die nur sinnvoll durch multivariate Datenanalyse bewältigt werden können.